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Es ist ein Grundanliegen der Harmonik, harmonikale Grundstrukturen in allen Bereichen des Kosmos, in allen Naturreichen, und im physischen und geistigen Leben des Menschen aufzuspüren und aufzuweisen.
Dabei darf man nicht erwarten, das es sich immer und überall um einfache ganzzahlige Verhältnisse handelt, denen einfache Tonintervalle, gar auf den Senarius beschränkt, entsprechen.
Die Natur kommt uns zwar in allen wesentlichen Bereichen des Kosmos, der Natur und des menschlichen Lebens tatsächlich gelegentlich so weit entgegen, dass wir solche einfachen, “rationale” Verhältnisse vorfinden. Wir müssen uns aber darüber im Klaren sein, dass es sich dabei um Sonderfälle handelt, bei denen die Natur auf die im allgemeinen komplexen Wechselwirkungen vielfältiger Einflüsse, so zu sagen “uns zu liebe”, verzichtet.

Diese Einschränkung gilt nicht nur für die Harmonik, sondern für jede Art von Wissenschaft. Vor allem für alle Bereiche der Naturwissenschaft, in denen die oft zu findenden einfachen, meist mathematischen Beschreibungen von Naturvorgängen nur Sonderfälle betrachten. Ansonsten geht es um sehr komplexe Zusammenhänge, die sich nicht in einfachen Formeln wiedergeben lassen.
Mit dieser grundsätzlichen Einschränkung kann man durchaus von einem “Klang der Welt” sprechen. Nur klingt die Welt nicht immer und überall  in einfachen, aus rationalen Zahlenverhältnissen ableitbaren, Intervallen.
So recht verstanden - kann man die  harmonikalen Strukturen der uns bekannten Welt wie folgt gliedern: