Von Zahl und Ton zum Klang der Welt I

1. Station

"Die Zahl ist das Wesen aller Dinge"

Dieser Satz wird Pythagoras (~570 - 510 a.C.) zugeschrieben. Ebenso wie die Bedeutung des Wortes „Kosmos“ für das Universum. Also drückt die Zahl das Wesen des Kosmos, und damit unserer ganzen Welt aus.

Die Entdeckung von Pythagoras war: das Teilen einer Saite auf dem Monochord mit den einfachsten ganzen Zahlen:
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, usw.
ergibt die Grundtöne der elementaren Intervalle der Musik:
Oktave, Quinte, Terz, Septime usw.

Daraus gewann er die Erkenntnis, dass die irdische Musik ein
Abbild der Harmonie im Kosmos ist.

Heute beschreiben wir das so:

Durch Teilen der Saite mit den  1,2,3,...bis 16 hören wir die Obertonreihe:

Und bilden daraus die Intervalle:
Oktave   Quint   Terz   Septime   usw.