Der Weg des Menschen I

Wo stehen wir heute?

Der Schöpfung immer zugewendet, sehen
wir nur auf ihr die Spiegelung des Frein,
von uns verdunkelt. Oder daß ein Tier,
ein stummes,
aufschaut, ruhig durch uns durch.
Dieses heißt Schicksal: gegenüber sein
und nichts als das und immer gegenüber

R.M.Rilke 8. Duineser Elegie

Unser Weltbild ist geprägt von den Ergebnissen der Naturwissenschaften:
           Insbesondere der Physik des Mikro- und des Makrokosmos,
           und der Biologie und Biochemie von Lebewesen und deren Aufbau und
           Funktionsweise.

Der Mensch ist verunsichert von den heute von den Wissenschaften angebotenen
         unanschaulichen mathematisch-formalen Darstellungen und
         spekulativen Deutungen ohne Bezug zu natürlichen Wahrnehmungen.

Der Mensch fühlt sich verloren zwischen zwei „Unendlichkeiten“:
       d
em unendlich Kleinen im Mikrokosmos und
       dem unendlich Großen im Makrokosmos.