Harmonik-AG Nürnberg 2017

Treffen am 28. Januar 2017

Zunächst gab Uta Hügerich einen Rückblick auf unseren Besuch bei den Vätern in Buchhagen. Alle Teilnehmer waren sich darin einig, dass der Besuch ein besonderes Erlebnis war. Es besteht auch allgemeines Interesse daran, den Kontakt mit den Vätern weiter zu führen.

Anschließend stellte Hans G. Weidinger das Konzept für das kommende Symposion 2017 vor. Es findet am Wochenende 6./7. Mai 2017 in Nürnberg statt. Sehr wahrscheinlich wieder in den Gemeinderäumen von St.Jobst. Sodann wurde das Leitthema „Harmonik: eine Not-Wendigkeit“ diskutiert und akzeptiert. Schießlich wurde die vorgesehene veränderte Struktur besprochen. Danach soll deutich mehr Raum für Gespräche und Begegnungen vorgesehen werden. Dafür werden alle Vorträge gekürzt und in drei Hauptgruppen geordnet:

Unser Weltverständnis, unsere Weltbeziehung heute,

Wie gelingt Harmonik?

Zukunftsaspekte der Harmonik.

Zu jedem dieser Hauptthemen gibt es zusätzliche, ergänzende Kurzrefeate und je ein Panel, auf dem ausreichend Zeit ist, die jeweilige Gesamtthematik zu diskutieren.

Anschließend berichtete Frau Ruth-Maria Nicolay:über praktische Erfahrungen bei der Anwendung harmonikaler Prinzipien ini der Gesangsausbildung.

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Treffen am 18. März 2017

Abschließende organistatorische Fragen zum Harmonik-Symposion 2017

Alle Fragen hinsichtlich Räumlichkeiten und Kosten sind mit der Gemeindeleitung von St. Jobst  für uns voll zufriedenstellend geklärt.

Auch für das gemeinsame Mittagessen wurde mit dem nur wenige Schritte entfernten Restaurant „Zur Post“ eine gute Lösung gefunden. Das Lokal öffnet am Samstag, 6. Mai, nur für uns. Aus der zur Verfügung gestellten Speisekarte (fränkisch und griechisch) wurden 4 Gerichte ausgewählt, aus denen dann am Vormittag alle Teilnehmer das für sie Geeignete heraussuchen können. Die Küche des  Lokals bereitet dann diese Gerichte so vor, dass ohne lange Wartezeiten serviert werden kann.

Angelika Kandler Seegy probte Ihren Beitrag zum Symposion „Wie kann die Harmonik die Kunst inspirieren?“  sehr anschaulich mit allen Teilnehmer. Dabei geht es um die Störung und Wiederherstellung der „Balance“ auf einem weißen Bogen Papier (vgl. die Beispielbilder).

Als Gast führte die Sängerin Ruth Maria Nicolay praktisch vor, wie man mit Hilfe aller sieben Körper-Chakras eine sehr eindrucksvolle Tonstütze aufbauen kann, mittels der dann die Grundtöne der Obertonreihe naturrein intoniert werden können.

Schließlich führte Willibald Limbrunner ein Programm vor, das nach dem Vorbild von „Spiel des Lebens“ von J.H. Conway das dynamische Verhalten einer vorgegebenen Anordnung von Zellen simuliert. Mit vier einfachen Regeln entstehen aus bestimmten Anfangsmustern im Laufe des Spiels eine Vielfalt komplexer Strukturen. Vgl dazu: https://de.wikipedia.org/wiki/Conways_Spiel_des_Lebens.

 

Treffen am 10. Juni 2017.

Das Haupt-Thema dieses Treffens war eine Präsentation von Rüdiger Zeller über

„Fraktale, eine Einführung für Harmoniker“

Der Vortrag behandelte die historische Einordnung an Hand von Beispielen selbstähnlicher Fraktale, der Abgrenzung zur klassischen Mathematik, und philosophischen Erwägungen. Außerdem wurden Beispiele von Schnitten durch 3d-Fraktale gezeigt und erläutert. Dem Vortrag folgte eine sehr intensive Diskussion, wobei auch praktische Anwendungen, wie z.B. fraktale Antennen, zur Sprache kamen.

Ein weiterer Schwerpunkt an diesem Nachmittag war eine Präsentation von Hans G. Weidinger zum Thema

„Gedanken zum Projekt „Naturbegegnung“.

Dabei wurden insbesondere Antworten auf die zwei Fragen gesucht:

Was verstehen wir unter Natur?
Was meint Begegnung = Beziehung zu dieser Natur?

Es ergaben sich zwei grundsätzliche Feststellungen:Natur umfasst alles was entsteht und vergeht. Natur ist immerwährende Schöpfung zu immer neuer  Entfaltung von Vielfalt und höherem Bewusstsein. Der Mensch ist, mit allem was er schafft, ganz Teil dieser Natur.

Der Menschen muss zum Austausch mit dieser schöpferischen Natur gelangen. Daraus ergibt sich die Erkenntnis seiner Verantwortung als Teil dieser Natur.

Auch an dieses Referat schloss sich eine ausführliche Diskussion an.

Schließlich wurde nach einem Rückblick auf das vergangene Harmonik-Symposion 2017 beschlossen, die dort erstmalig praktizierte Struktur mit kurzen Vorträgen und aktiver Mitarbeit und Spielraum zur Begegnung der Teilnehmer untereinander in Zukunft beizubehalten.

Für die Teilnahme an den Nürnberger „Stadt(ver)führungen“ wurden die erforderlichen Absprachen getroffen.

Weiterhin wurde auf die Möglichkeit eines Besuches bei den „Klang(t)räumen, mit Gongs, Klangschalen und mehr, bei Jürgen Huck in Nürnberg, hingewiesen. Das nächste Treffen wird so organisiert, dass bei dieser Gelegenheit ein Besuch stattfindet.

Als „Überraschungsgast“ wurde dann das Youtube-Video

„The Pentagram explained by Disney feat. Donald Duck!“

gezeigt – zur allgemeinen Begeisterung.

 

Treffen  am 12. August 2017.

Zu diesem Treffen kamen unerwartet viele (12) Teilnehmer. Gerade bekam noch jeder einen Sitzplatz.

Das reichhaltige Programm begann mit zwei Auszügen aus der inzwischen auf 5 CDs vorliegenden Aufzeichnung einer Radiosendung des Südwestfunks aus dem Jahr 1981 über das Thema „Nada Brahma – die Welt ist Klang“:

„Die sog. „Ewigen Fragen …“
„Die Art und Weise wie Musik entsteht, ist auch die Art und Weise der Entstehung der Welt.“

Siehe Referenzen #3

 

Die Quintessenz davon:

„Das bist Du: da oben sind Kräfte und Gestalten an den Himmel geschieben, die in Deiner eigenen Seele erklingen“.

wurde lebhaft als die zentrale Idee aller Harmonik diskutiert.

 

 

 

 

 

Anschließend berichtete Frau Ruth-Maria Nicolay über praktische Erfahrungen bei der Anwendung harmonikaler Prinzipien in der Gesangsausbildung.

Im Anschluss daran referierte  Walter Herrmann über  „Was ist I-Ging und was interessiert uns daran in der Harmonik? Hans G. Weidinger wies danach ergänzend auf Ausführungen zu diesem Thema im „Lehrbuch“ von Hans Kayser hin.

Abschließend fand ein reger Gedankenaustausch statt über:

„Wo wollen wir hin – was nehmen wir uns vor?

Erwartungsgemäß zeigte sich, dass jeder Teilnehmer seine persönlichen Vorstellungen darüber hat, was Harmonik ist und was Harmonik will, bzw. soll. Dennoch schälte sich im Gespräch eine gemeinsame Linie heraus, über die alle weiter nachdenlen wollen …

 

Treffen  am 14. Oktober 2017.

Zunächst erfolgte eine Rückblick auf unsere Auftritte bei den Stadtverführungen Nürnberg am  222./23./24. Sepetember 2017.

Nach technischen Problemen am ersten Tag verliefen die Darbietungen gut vor interesiertem Publikum.

 

 

 

 

Danach berichtet Willi L. über harmonikale Erlebnisse während seines Sommerurlaubs in Schottland. Insbesondere über die vermutlich von Nachkommen der Tempelritter im 15. Jahrhundet errichtete Rosslyn Chapel und die dort hervorstechenden, harmonikal interpretierbaren Verzierungen der Kreuzbögen.

 

 

 

Schließlich wurde im Plenum diskutiert über:

das Harmonik-Symposion 2018: Vorschläge für das Generalthema + Titel und Einzel-Themen.
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